Incloude – und die Frage nach Moral und Ethik

(Last Updated On: 15. Februar 2018)

Ich bin ja immer auf der Suche nach Gelegenheiten, um mit Hilfe der neuen Möglichkeiten des Internet, die Intensität meiner Einkommensströme von dem zeitlichen Aufwand zu lösen. Pro Stunde bezahlt zu werden ist zwar schön und gut. Aber wenn ich mal krank werde, keine Lust habe oder Freizeit genießen will, ist es schon von Vorteil, einen gewissen Anteil der Einnahmen von der eigenen Arbeitszeit zu lösen. Da kommen zwei Themen zusammen, die sich sonst eher ausschließen: Freiheit und Sicherheit.

Meine „Geschichte“ und mein aktuelles Portfolio zu diesem Thema, halte ich in diesem Artikel aktuell:

Passives Einkommen im Internet – High Risk!

Ich investiere bereits in sehr sehr spekulative Unternehmen. Auf der Suche nach den Rosinen, den Unternehmen, die halten, was sie versprechen. Davon gibt es leider kaum welche. In meiner Liste wird deutlich, wie oft welche auf der „Blacklist“ landen, weil sie entweder direkt als Abzocke angelegt waren (HYIPs) oder so naiv waren und losgelegt haben, ohne die entsprechenden Lizenzen zu besitzen oder mit der Technik nicht klar gekommen sind.

Ich glaube daran, dass es diese Rosinen gibt. Sie sich aber oft nicht von den HYIPs auf den ersten Blick unterscheiden lassen. Selbst mit einer gewissen Recherche manchmal nicht. Daher muss ich mich da etwas breiter aufstellen und immer daf√ľr Sorgen, meinen Einsatz so schnell wie m√∂glich raus zu holen.

Ich teste solche Systeme und biete hier in meinem Blog gerne einen Einblick aber möchte dringend davon abraten, es mir nachzumachen! Ein Totalverlust ist zu realistisch.

Und dann kam Incloude

Was ist aber mit Systemen, die – aus meiner Sicht –¬†eindeutig zu den HYIPs geh√∂ren und eine Laufzeit von wenigen Monaten haben werden? Die, die pro Tag √ľber 1% versprechen, wenig transparent sind und irgendwo im Ausland sitzen. Die, die von Marketern in den Himmel gelobt werden, weil es Provisionen von √ľber 20% √ľber mehrere Ebenen verteilt zu verdienen gibt. Die, die irgendwann mit der eingesammelten Kohle abhauen, sobald mehr Geld ausgezahlt werden soll, als durch neue Mitglieder eingenommen wird.

Diese sind nat√ľrlich h√∂chst riskant. Als w√ľrde man ins Kasino gehen und alles auf Rot oder Schwarz setzen. Aber das wei√ü man. Und oft wird das Risiko dadurch schon wieder (gef√ľhlt) minimiert, dass durch die hohen Gewinne, der Break-Even recht schnell erreicht wird. Bei Incloude z.B. kann man 1,8% am Tag machen, was bedeuten w√ľrde, den Break Even innerhalb von 8 Wochen zu erreichen. Also den Einsatz bis dahin wieder zur√ľck bekommen zu haben. Es muss also „nur“ 8 Wochen bestehen, damit man dort ohne Verlust raus geht.

Doch was ist mit der Moral?

Wie kann man in ein (möglicherweise) verbrecherisches Unternehmen investieren, welches darauf ausgelegt ist einen Großteil seiner Mitglieder zu prellen? In einem Kommentar hier im Blog schrieb Michael neulich:

Auch wenn er aus meiner Sicht etwas zu sehr pauschalisiert¬†(ich glaube schon, dass ein paar der Unternehmen, in die ich investiere, tats√§chlich Gewinne auf dem Wege einfahren, die sie angeben),¬†so ist der Ansto√ü auf jeden Fall ein Gedanke wert. Und weil ein paar Tage sp√§ter ein Unternehmen wie „Incloude“ auf dem Radar auftauchte, welches h√∂chstwahrscheinlich zu denen geh√∂rt, die in diesem Kommentar beschrieben werden, passte es thematisch einfach, so dass ich diesen Gedanken aufgreifen m√∂chte.

Also – meine Gedanken dazu:

Jeder hat eine andere Vorstellung von moralisch richtigem Verhalten. Hinzu kommt nat√ľrlich, dass vielen ja auch nicht bewusst ist, was sie mit ihrem Verhalten ausl√∂sen. Es muss Jeder f√ľr sich ganz pers√∂nlich ausloten, wie weit er gehen m√∂chte.

Jeder Raucher unterst√ľtzt ein Gesch√§ft, welches f√ľr √ľber 100.000 Tote pro Jahr sorgt. https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/bewusst-leben/rauchen-zahlen-und-fakten.html

Jeder der Geld f√ľr Alkohol ausgibt, unterst√ľtzt ein Gesch√§ft, welches quasi f√ľr √ľber 70.000 Tote pro Jahr sorgt.¬†https://www.kenn-dein-limit.info/alkohol-in-zahlen.html

Wir alle wissen, was Unternehmen wie Nestl√© und Co. Schlimmes mit der Welt und damit den Menschen antut, damit ein Profit generiert wird, den wir unterst√ľtzen, wenn wir deren Produkte kaufen.

Diese Liste kann ja nun ewig fortgef√ľhrt werden. In unterschiedlichster Auspr√§gung. So ist es f√ľr manche ein moralisches Problem, das Haus zu verlassen, weil sie auf Ameisen treten k√∂nnten und damit Tiere t√∂ten. Andere nehmen gnadenlos ihren Hausschuh und machen damit die Spinne im Bad platt. Ohne mit der Wimper zu zucken. Erziehung, Kultur, Religion, Wissen … das alles spielt da mit rein.

Damit m√∂chte ich im Grunde erstmal das Dilemma mit der Moral ansprechen. Es ist schwer, ein moralisch einwandfreies Leben zu f√ľhren, wenn man es auf jede einzelne Entscheidung im Leben runter brechen w√ľrde.

Aber zur√ľck zum eigentlichen Thema:

Unternehmen, die so aufgestellt sind, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr rentabel sind, weil weniger Geld rein kommt, als ausbezahlt wird, sie dann insolvent gehen und viele Anleger um ihre Investitionen bringen.

Ich kenne Menschen, die hier das Beispiel der Rente nennen w√ľrden: Ich w√ľrde ja Heute Geld f√ľr meine Rente anlegen aber es geht schon direkt f√ľr die Leute drauf, die Heute Rente beziehen. Ob die ein schlechtes Gewissen haben? Eine Rechnung die auf lange Sicht nicht aufgehen kann und ein sch√∂nes Beispiel f√ľr ein Pyramidensystem sei.

Wie sieht’s mit Lotto und Casinos aus? Jeden Tag, jede Woche auf’s Neue investieren eine Menge Menschen in eine Hoffnung und weit √ľber 90% gehen leer aus. Unterschied ist hier wohl: Die „Investoren“ wissen um ihr Risiko. Haben hier die Gewinner ein schlechtes Gewissen?

Wie sieht’s mit Versicherungen aus? Wie machen diese Unternehmen „Gewinne“? Ich hab da wenig Ahnung von aber oberfl√§chig betrachtet ist dies ein reines Umschichten von Geldern. Ich zahle meine 5 Euro im Monat f√ľr eine Handy-Versicherung, dann geht das Handy kaputt und ich erhalte ein neues. Im Wert von 600 Euro. Das zahlt ja nicht die Versicherung. Das zahlt unter’m Strich Jemand, der auch die 5 Euro im Monat zahlt. Muss ich hier ein schlechtes Gewissen haben? Es ist auf jeden Fall ein Gesch√§ftsmodell was nicht aufgehen kann, wenn sich pl√∂tzlich gewisse Umst√§nde ver√§ndern w√ľrden und JEDER mehr in Anspruch nehmen w√ľrde, als er eingezahlt hat.

Ich glaube, es gibt einige Modelle da drau√üen, die zwar offiziell keine Gesetze brechen, aber aus moralischer Sicht einige Grenzen √ľbertreten. Klar, meine genannten Beispiele hinken sicherlich im urspr√ľnglichen Kontext. Aber ich m√∂chte sie trotzdem mit in den Topf schmei√üen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang Рaus meiner Sicht Рzu wissen was man tut um dann selbst entscheiden zu können, wie man sich verhalten möchte.

Entscheidet man sich zum Beispiel daf√ľr, bei Incloude zu investieren, sollte einem klar sein, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gro√ü ist, dass dies ein Schneeballsystem ist, welches Jeden Moment zusammenbrechen kann.

Wir schreiben Dezember 2017 und Incloude ist nun seit √ľber 5 Monaten aktiv. Diesen Artikel hab ich damals schon angefangen aber nicht ver√∂ffentlicht. Es kommen aber immer mehr Personen, die mich nach Incloude fragen. Daher hab ich mich jetzt entschieden, diesen Artikel fertig zu schreiben und zu ver√∂ffentlichen.

Ich hab damals spaßeshalber in Incloude investiert. Und hab mich auszahlen lassen:

Das hat funktioniert. Ich hab von vielen geh√∂rt, die sich NICHT auszahlen lassen konnten! Angeblich, weil sie unter einem Sponsor sind, der irgendwass angestellt haben muss, dass das Unternehmen die komplette Downline auf die Blacklist gestellt hat. Ich hab’s ehrlich gesagt nicht so ganz verstanden … Aber ich f√ľr mich, selbst nach 5 Monaten, keine Probleme.

Ich hab urspr√ľnglich gedacht, dass es Incloude keine 3 Monate geben wird. Daher ist es jetzt, nach 5 Monaten eindeutig zu sp√§t, noch einzusteigen – aus meiner Sicht. Ich kann damit nat√ľrlich auch v√∂llig falsch liegen.

Ich hab auch weitere Deposits angelegt, weil ich’s einfach wissen wollte:

Dies ist zum Beispiel der „Investment Plan #1“ – wenn man unter 100 USD investiert:

Dort hab ich √ľber 15 Tage 1,2% meiner Anlage bekommen. Also 18% insgesamt.

Ich hab sogar vor wenigen Tagen meine interne Balance erneut angelegt. In den „Investment Plan #2“ – wenn man zwischen 101 und 2.000 USD investiert:

Dort bekomme ich insgesamt innerhalb von 25 Tagen 37,5%. Aktuell sind 8 von 25 Tagen rum. Ich bekomme diese Gewinne (und meine Einlage) erst am Ende dieser Laufzeit zur√ľck.

Es gibt noch weitere Investment Pläne:

Die Investment-Pläne

W√ľrde ich zwischen 2.0001 und 20.000 USD investieren, erhielte ich (m√∂glicherweise) 54% innerhalb von 50 Tagen:

W√§re ich so leichtsinnig und h√§tte Lust √ľber 20.001 USD zu investieren, w√§ren es angeblich 70% innerhalb von 35 Tagen:

Neuer, lukrativster Plan:

Mir ist eben – Januar 2018 – erst aufgefallen, dass sich ein neuer Investment-Plan (Deposit) eingeschlichen hat, der mal eben 3% am Tag verspricht. Ich finde ja alles ab 1 % am Tag schon unseri√∂s. Hier haben wir 3 % – also h√∂chste Vorsicht! Hinzu kommt, dass wir hier unsere Kohle f√ľr 6 Monate festlegen m√ľssen. Bei dem 2-%-Plan sind es beispielsweise nur 35 Tage, dann erhalten wir unsere Einlage wieder. Zus√§tzlich wurde hier das Minimum auf 1.000 USD runter gesetzt. Alle drei Punkte k√∂nnten ein Indiz daf√ľr sein, dass Incloude kurz davor ist, sich vom Acker zu machen. Jetzt noch mal schnell Geld einsammeln, welches sie 180 Tage nicht zur√ľck zahlen m√ľssen.¬†Das w√§re nicht das erste Mal, das etwas so abl√§uft. Es wundert mich eh, dass Incloude √ľberhaupt noch am Start ist. H√§tte schw√∂ren k√∂nnen, dass sie viel fr√ľher kollabieren.

ALLERDINGS hätten wir bei 3 % am Tag unseren Break Even (also unseren Einsatz wieder in der Tasche) bereits nach 34 Tagen erreicht Рdas minimiert das Risiko wieder etwas.

Wie auch immer – hier der Plan:

Bei einer Anlage von 1.000 EUR w√§ren das mal eben 900 EUR monatliches passives Einkommen. Im Vergleich dazu der Plan #3 mit 1,8 % am Tag – da w√§ren es „nur“ 540 EUR monatliches passives Einkommen:

Ich geh zwar, wie erw√§hnt, davon aus, dass Incloude nicht l√§nge h√§lt, weil 2% pro Tag schon ziemlich dubios klingen. Wenn ich mir allerdings mein eigenes Kryptow√§hrungs-Portfolio von √ľber 25 unterschiedlichen Coins anschaue, sind 2% pro Tag – in 2017 – ein Witz. Der Krypto-Markt geht aktuell so steil nach oben, dass es sogar realistisch w√§re, wenn ein Unternehmen wie Incloude 3% am Tag aussch√ľttet und immer noch was f√ľr sich behalten kann – mit Trading im Krypto-Markt. Man muss ja „nur“ (vereinfacht gesprochen) Morgens f√ľr 100 Euro einkaufen und Abends wieder f√ľr 103 Euro verkaufen. Das ist jetzt nicht so unrealistisch …

Mein Protokoll

Januar 2018

Die Seite war Gestern (2018-01-03) offline und ich bin davon ausgegangen, dass es das gewesen sei. Erstaunlicherweise ist das Portal heute wieder online. Ich hab mal eine Test-Auszahlung von 25 USD vorgenommen. Mal gucken ob sie ankommt …

… ist tats√§chlich angekommen und hat ziemlich genau 24 Stunden gedauert:

Dass von 25 USD nur noch 11,86 EUR √ľbrig bleiben, hat mich etwas irritiert. Hinzu kommt, dass der Kurs in den letzten 24 Stunden von 12.000 auf 13.000 EUR gestiegen ist und somit die erhaltenen 0,89939 mBTC im Moment wo ich die Auszahlung angesto√üen habe, eher einen Wert von nur 10,79 EUR. Pfennigfuchserei – aber trotzdem schau ich da mal drauf.

Aus meiner Sicht k√∂nnte es zwei Gr√ľnde daf√ľr geben:

Die allgemeinen¬†Bitcoin-Transaktionskosten sind momentan noch relativ hoch bei zwischen 25 und 30 USD. Bei dieser Transaktion m√ľsste Inlcoude also sogar noch draufgezahlt haben:

Aktuell ist der Preis f√ľr Bitcoins auf unterschiedlichen B√∂rsen wieder sehr unterschiedlich. Ich wei√ü nicht, an welchem Marktplatz sich Incloude vom Preis her orientiert, daher k√∂nnte dies auch ein Grund f√ľr abweichende Ergebnisse sein:

Von daher seh ich es ganz entspannt. Bitcoin ist momentan einfach nicht f√ľr kleine Mengen gedacht – aber bei Incloude sollte man auch nicht zu lange das Geld liegen lassen, weil sie jeden Tag dicht machen k√∂nnten …

2018-01-11 Zwei Deposits laufen

Nur mal als Update: Zwei meiner Deposits laufen aktuell:

2018-01-22 – Meine Strategie f√ľr 2018

Das Deposit vom 8.1. ($124) läuft weiterhin und hat bereis $26 eingespielt:

Das vom 4.12. ($110) ist durch und hat mir insgesamt $41 Gewinn eingespielt. Das sind halt genau die versprochenen 1,5% ($1,65) x 25 Tage = $41,25.

Entsprechend hab ich am 19.1. meine angelegten $110 auch wieder bekommen (siehe unten) und alles was ich verdient habe am 21.1. erneut angelegt (oben):

Das ist f√ľr die erste H√§lfte von 2018 ja mein (neuer) Ansatz: Schnellstm√∂glich Re-Investieren um selbst f√ľr einen Zinseszins-Effekt zu sorgen. Das mach ich aktuell auch mit¬†USI-Tech, Bitclub, WeBet4You und iCenter: 100% Re-Invest. H√∂chstes Risiko.

2018-01-29

Da in den Kommentaren Jemand sagte, dass er seine Auszahlung nicht mehr erhält, hab ich Heute mal wieder eine angestoßen um selbst zu erfahren, ob es noch geht oder nicht.

Es geht nicht. Keine Auszahlungen mehr.

Incloud sagt, man sollte 500 USD investieren, damit man verifiziert wird und sich dann auszahlen lassen kann. Also ich gehe davon aus, dass das nichts bringt und sie einfach mehr Kohle einsammeln wollen um dann zu verschwinden. Auszahlungen gehen also nicht mehr. Ich bin gespannt ob es Jemanden gibt, der die 500 USD investiert hat und sich nun auszahlen lassen kann. Ist da Jemand?