Ich bin ja immer auf der Suche nach Gelegenheiten, um mit Hilfe der neuen Möglichkeiten des Internet, die Intensität meiner Einkommensströme von dem zeitlichen Aufwand zu lösen. Pro Stunde bezahlt zu werden ist zwar schön und gut. Aber wenn ich mal krank werde, keine Lust habe oder Freizeit genießen will, ist es schon von Vorteil, einen gewissen Anteil der Einnahmen von der eigenen Arbeitszeit zu lösen. Da kommen zwei Themen zusammen, die sich sonst eher ausschließen: Freiheit und Sicherheit.
Meine „Geschichte“ und mein aktuelles Portfolio zu diesem Thema, halte ich in diesem Artikel aktuell:
Ich investiere bereits in sehr sehr spekulative Unternehmen. Auf der Suche nach den Rosinen, den Unternehmen, die halten, was sie versprechen. Davon gibt es leider kaum welche. In meiner Liste wird deutlich, wie oft welche auf der „Blacklist“ landen, weil sie entweder direkt als Abzocke angelegt waren (HYIPs) oder so naiv waren und losgelegt haben, ohne die entsprechenden Lizenzen zu besitzen oder mit der Technik nicht klar gekommen sind.
Ich glaube daran, dass es diese Rosinen gibt. Sie sich aber oft nicht von den HYIPs auf den ersten Blick unterscheiden lassen. Selbst mit einer gewissen Recherche manchmal nicht. Daher muss ich mich da etwas breiter aufstellen und immer dafür Sorgen, meinen Einsatz so schnell wie möglich raus zu holen.
Ich teste solche Systeme und biete hier in meinem Blog gerne einen Einblick aber möchte dringend davon abraten, es mir nachzumachen! Ein Totalverlust ist zu realistisch.
Und dann kam Incloude
Was ist aber mit Systemen, die – aus meiner Sicht – eindeutig zu den HYIPs gehören und eine Laufzeit von wenigen Monaten haben werden? Die, die pro Tag über 1% versprechen, wenig transparent sind und irgendwo im Ausland sitzen. Die, die von Marketern in den Himmel gelobt werden, weil es Provisionen von über 20% über mehrere Ebenen verteilt zu verdienen gibt. Die, die irgendwann mit der eingesammelten Kohle abhauen, sobald mehr Geld ausgezahlt werden soll, als durch neue Mitglieder eingenommen wird.
Diese sind natürlich höchst riskant. Als würde man ins Kasino gehen und alles auf Rot oder Schwarz setzen. Aber das weiß man. Und oft wird das Risiko dadurch schon wieder (gefühlt) minimiert, dass durch die hohen Gewinne, der Break-Even recht schnell erreicht wird. Bei Incloude z.B. kann man 1,8% am Tag machen, was bedeuten würde, den Break Even innerhalb von 8 Wochen zu erreichen. Also den Einsatz bis dahin wieder zurück bekommen zu haben. Es muss also „nur“ 8 Wochen bestehen, damit man dort ohne Verlust raus geht.
Doch was ist mit der Moral?
Wie kann man in ein (möglicherweise) verbrecherisches Unternehmen investieren, welches darauf ausgelegt ist einen Großteil seiner Mitglieder zu prellen? In einem Kommentar hier im Blog schrieb Michael neulich:
Auch wenn er aus meiner Sicht etwas zu sehr pauschalisiert (ich glaube schon, dass ein paar der Unternehmen, in die ich investiere, tatsächlich Gewinne auf dem Wege einfahren, die sie angeben), so ist der Anstoß auf jeden Fall ein Gedanke wert. Und weil ein paar Tage später ein Unternehmen wie „Incloude“ auf dem Radar auftauchte, welches höchstwahrscheinlich zu denen gehört, die in diesem Kommentar beschrieben werden, passte es thematisch einfach, so dass ich diesen Gedanken aufgreifen möchte.
Also – meine Gedanken dazu:
Jeder hat eine andere Vorstellung von moralisch richtigem Verhalten. Hinzu kommt natürlich, dass vielen ja auch nicht bewusst ist, was sie mit ihrem Verhalten auslösen. Es muss Jeder für sich ganz persönlich ausloten, wie weit er gehen möchte.
Jeder Raucher unterstützt ein Geschäft, welches für über 100.000 Tote pro Jahr sorgt. https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/bewusst-leben/rauchen-zahlen-und-fakten.html
Jeder der Geld für Alkohol ausgibt, unterstützt ein Geschäft, welches quasi für über 70.000 Tote pro Jahr sorgt. https://www.kenn-dein-limit.info/alkohol-in-zahlen.html
Wir alle wissen, was Unternehmen wie Nestlé und Co. Schlimmes mit der Welt und damit den Menschen antut, damit ein Profit generiert wird, den wir unterstützen, wenn wir deren Produkte kaufen.
Diese Liste kann ja nun ewig fortgeführt werden. In unterschiedlichster Ausprägung. So ist es für manche ein moralisches Problem, das Haus zu verlassen, weil sie auf Ameisen treten könnten und damit Tiere töten. Andere nehmen gnadenlos ihren Hausschuh und machen damit die Spinne im Bad platt. Ohne mit der Wimper zu zucken. Erziehung, Kultur, Religion, Wissen … das alles spielt da mit rein.
Damit möchte ich im Grunde erstmal das Dilemma mit der Moral ansprechen. Es ist schwer, ein moralisch einwandfreies Leben zu führen, wenn man es auf jede einzelne Entscheidung im Leben runter brechen würde.
Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Unternehmen, die so aufgestellt sind, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr rentabel sind, weil weniger Geld rein kommt, als ausbezahlt wird, sie dann insolvent gehen und viele Anleger um ihre Investitionen bringen.
Ich kenne Menschen, die hier das Beispiel der Rente nennen würden: Ich würde ja Heute Geld für meine Rente anlegen aber es geht schon direkt für die Leute drauf, die Heute Rente beziehen. Ob die ein schlechtes Gewissen haben? Eine Rechnung die auf lange Sicht nicht aufgehen kann und ein schönes Beispiel für ein Pyramidensystem sei.
Wie sieht’s mit Lotto und Casinos aus? Jeden Tag, jede Woche auf’s Neue investieren eine Menge Menschen in eine Hoffnung und weit über 90% gehen leer aus. Unterschied ist hier wohl: Die „Investoren“ wissen um ihr Risiko. Haben hier die Gewinner ein schlechtes Gewissen?
Wie sieht’s mit Versicherungen aus? Wie machen diese Unternehmen „Gewinne“? Ich hab da wenig Ahnung von aber oberflächig betrachtet ist dies ein reines Umschichten von Geldern. Ich zahle meine 5 Euro im Monat für eine Handy-Versicherung, dann geht das Handy kaputt und ich erhalte ein neues. Im Wert von 600 Euro. Das zahlt ja nicht die Versicherung. Das zahlt unter’m Strich Jemand, der auch die 5 Euro im Monat zahlt. Muss ich hier ein schlechtes Gewissen haben? Es ist auf jeden Fall ein Geschäftsmodell was nicht aufgehen kann, wenn sich plötzlich gewisse Umstände verändern würden und JEDER mehr in Anspruch nehmen würde, als er eingezahlt hat.
Ich glaube, es gibt einige Modelle da draußen, die zwar offiziell keine Gesetze brechen, aber aus moralischer Sicht einige Grenzen übertreten. Klar, meine genannten Beispiele hinken sicherlich im ursprünglichen Kontext. Aber ich möchte sie trotzdem mit in den Topf schmeißen.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang – aus meiner Sicht – zu wissen was man tut um dann selbst entscheiden zu können, wie man sich verhalten möchte.
Entscheidet man sich zum Beispiel dafür, bei Incloude zu investieren, sollte einem klar sein, dass die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass dies ein Schneeballsystem ist, welches Jeden Moment zusammenbrechen kann.
Wir schreiben Dezember 2017 und Incloude ist nun seit über 5 Monaten aktiv. Diesen Artikel hab ich damals schon angefangen aber nicht veröffentlicht. Es kommen aber immer mehr Personen, die mich nach Incloude fragen. Daher hab ich mich jetzt entschieden, diesen Artikel fertig zu schreiben und zu veröffentlichen.
Ich hab damals spaßeshalber in Incloude investiert. Und hab mich auszahlen lassen:
Das hat funktioniert. Ich hab von vielen gehört, die sich NICHT auszahlen lassen konnten! Angeblich, weil sie unter einem Sponsor sind, der irgendwass angestellt haben muss, dass das Unternehmen die komplette Downline auf die Blacklist gestellt hat. Ich hab’s ehrlich gesagt nicht so ganz verstanden … Aber ich für mich, selbst nach 5 Monaten, keine Probleme.
Ich hab ursprünglich gedacht, dass es Incloude keine 3 Monate geben wird. Daher ist es jetzt, nach 5 Monaten eindeutig zu spät, noch einzusteigen – aus meiner Sicht. Ich kann damit natürlich auch völlig falsch liegen.
Ich hab auch weitere Deposits angelegt, weil ich’s einfach wissen wollte:
Dies ist zum Beispiel der „Investment Plan #1“ – wenn man unter 100 USD investiert:
Dort hab ich über 15 Tage 1,2% meiner Anlage bekommen. Also 18% insgesamt.
Ich hab sogar vor wenigen Tagen meine interne Balance erneut angelegt. In den „Investment Plan #2“ – wenn man zwischen 101 und 2.000 USD investiert:
Dort bekomme ich insgesamt innerhalb von 25 Tagen 37,5%. Aktuell sind 8 von 25 Tagen rum. Ich bekomme diese Gewinne (und meine Einlage) erst am Ende dieser Laufzeit zurück.
Es gibt noch weitere Investment Pläne:
Die Investment-Pläne
Würde ich zwischen 2.0001 und 20.000 USD investieren, erhielte ich (möglicherweise) 54% innerhalb von 50 Tagen:
Wäre ich so leichtsinnig und hätte Lust über 20.001 USD zu investieren, wären es angeblich 70% innerhalb von 35 Tagen:
Neuer, lukrativster Plan:
Mir ist eben – Januar 2018 – erst aufgefallen, dass sich ein neuer Investment-Plan (Deposit) eingeschlichen hat, der mal eben 3% am Tag verspricht. Ich finde ja alles ab 1 % am Tag schon unseriös. Hier haben wir 3 % – also höchste Vorsicht! Hinzu kommt, dass wir hier unsere Kohle für 6 Monate festlegen müssen. Bei dem 2-%-Plan sind es beispielsweise nur 35 Tage, dann erhalten wir unsere Einlage wieder. Zusätzlich wurde hier das Minimum auf 1.000 USD runter gesetzt. Alle drei Punkte könnten ein Indiz dafür sein, dass Incloude kurz davor ist, sich vom Acker zu machen. Jetzt noch mal schnell Geld einsammeln, welches sie 180 Tage nicht zurück zahlen müssen. Das wäre nicht das erste Mal, das etwas so abläuft. Es wundert mich eh, dass Incloude überhaupt noch am Start ist. Hätte schwören können, dass sie viel früher kollabieren.
ALLERDINGS hätten wir bei 3 % am Tag unseren Break Even (also unseren Einsatz wieder in der Tasche) bereits nach 34 Tagen erreicht – das minimiert das Risiko wieder etwas.
Wie auch immer – hier der Plan:
Bei einer Anlage von 1.000 EUR wären das mal eben 900 EUR monatliches passives Einkommen. Im Vergleich dazu der Plan #3 mit 1,8 % am Tag – da wären es „nur“ 540 EUR monatliches passives Einkommen:
Ich geh zwar, wie erwähnt, davon aus, dass Incloude nicht länge hält, weil 2% pro Tag schon ziemlich dubios klingen. Wenn ich mir allerdings mein eigenes Kryptowährungs-Portfolio von über 25 unterschiedlichen Coins anschaue, sind 2% pro Tag – in 2017 – ein Witz. Der Krypto-Markt geht aktuell so steil nach oben, dass es sogar realistisch wäre, wenn ein Unternehmen wie Incloude 3% am Tag ausschüttet und immer noch was für sich behalten kann – mit Trading im Krypto-Markt. Man muss ja „nur“ (vereinfacht gesprochen) Morgens für 100 Euro einkaufen und Abends wieder für 103 Euro verkaufen. Das ist jetzt nicht so unrealistisch …
Mein Protokoll
Januar 2018
Die Seite war Gestern (2018-01-03) offline und ich bin davon ausgegangen, dass es das gewesen sei. Erstaunlicherweise ist das Portal heute wieder online. Ich hab mal eine Test-Auszahlung von 25 USD vorgenommen. Mal gucken ob sie ankommt …
… ist tatsächlich angekommen und hat ziemlich genau 24 Stunden gedauert:
Dass von 25 USD nur noch 11,86 EUR übrig bleiben, hat mich etwas irritiert. Hinzu kommt, dass der Kurs in den letzten 24 Stunden von 12.000 auf 13.000 EUR gestiegen ist und somit die erhaltenen 0,89939 mBTC im Moment wo ich die Auszahlung angestoßen habe, eher einen Wert von nur 10,79 EUR. Pfennigfuchserei – aber trotzdem schau ich da mal drauf.
Aus meiner Sicht könnte es zwei Gründe dafür geben:
Die allgemeinen Bitcoin-Transaktionskosten sind momentan noch relativ hoch bei zwischen 25 und 30 USD. Bei dieser Transaktion müsste Inlcoude also sogar noch draufgezahlt haben:
Aktuell ist der Preis für Bitcoins auf unterschiedlichen Börsen wieder sehr unterschiedlich. Ich weiß nicht, an welchem Marktplatz sich Incloude vom Preis her orientiert, daher könnte dies auch ein Grund für abweichende Ergebnisse sein:
Von daher seh ich es ganz entspannt. Bitcoin ist momentan einfach nicht für kleine Mengen gedacht – aber bei Incloude sollte man auch nicht zu lange das Geld liegen lassen, weil sie jeden Tag dicht machen könnten …
2018-01-11 Zwei Deposits laufen
Nur mal als Update: Zwei meiner Deposits laufen aktuell:
2018-01-22 – Meine Strategie für 2018
Das Deposit vom 8.1. ($124) läuft weiterhin und hat bereis $26 eingespielt:
Das vom 4.12. ($110) ist durch und hat mir insgesamt $41 Gewinn eingespielt. Das sind halt genau die versprochenen 1,5% ($1,65) x 25 Tage = $41,25.
Entsprechend hab ich am 19.1. meine angelegten $110 auch wieder bekommen (siehe unten) und alles was ich verdient habe am 21.1. erneut angelegt (oben):
Das ist für die erste Hälfte von 2018 ja mein (neuer) Ansatz: Schnellstmöglich Re-Investieren um selbst für einen Zinseszins-Effekt zu sorgen. Das mach ich aktuell auch mit USI-Tech, Bitclub, WeBet4You und iCenter: 100% Re-Invest. Höchstes Risiko.
2018-01-29
Da in den Kommentaren Jemand sagte, dass er seine Auszahlung nicht mehr erhält, hab ich Heute mal wieder eine angestoßen um selbst zu erfahren, ob es noch geht oder nicht.
Es geht nicht. Keine Auszahlungen mehr.
Incloud sagt, man sollte 500 USD investieren, damit man verifiziert wird und sich dann auszahlen lassen kann. Also ich gehe davon aus, dass das nichts bringt und sie einfach mehr Kohle einsammeln wollen um dann zu verschwinden. Auszahlungen gehen also nicht mehr. Ich bin gespannt ob es Jemanden gibt, der die 500 USD investiert hat und sich nun auszahlen lassen kann. Ist da Jemand?



















Beatrice Dilling meint
hay Arne,
ich habe auch investiert und bekomme seit dem 11.01 nichts mehr ausbezahlt und immer wieder werde ich damit abgespeißt in 48 Std. kommt die Auszahlung.
Klappen die Auszahlungen bei Dir.
Gruß Bea
Arne von getgolden.de meint
Muss ich mal testen. Ich re-investiere aktuell alles. Melde mich, wenn ich eine Auszahlung erhalten habe.
Niko meint
Hallo Arne,
am 8.1. hatte ich noch eine Auszahlung erhalten, ab dem 15.1. nichts mehr. Ich schrieb dann eine Woche später eine mail, auf die dann wiederum eine Woche später folgendermaßen geantwortet wurde:
„Hello. You need to activate your account to withdraw funds.
Make a new deposit of $ 500 and you can withdraw your funds within 10 minutes“
Ich hab natürlich keinen deposit gemacht. Gibt es von deiner Seite Neuigkeiten? Oder hast du es einfach schon abgehakt?
Claudia meint
Hallo Arne,
ich verfolge deinen Blog schon eine Weile, der ist super informativ – DANKE dafür! Da ich mir ein kleines passives Einkommen aufbauen will, beschäftige ich mich in den letzten Monaten viel mit den Coins und Möglichkeiten.
Habe heute bei Plan C mal über deinen Link mit einen Silber Paket gestartet. ;-) Die Anmeldung lief bis jetzt am einfachsten und macht einen sehr guten Eindruck.
Ich wollte auch bei Incloude noch ein wenig was wagen *g* hatte dann heute früh in deinen Blog das mit Offline gelesen und daher gewartet. Kannst du mir bitte Bescheid geben ob die Auszahlung geklappt hat? Bei mir ging die Seite auch ganz normal heute früh.
Bei Lion Trading geht leider überhaupt nichts :-( ich wollte heute einzahlen aber dort funktioniert ja rein gar nichts in diesen Backoffice.
Dann steht noch Bitclub Networt auf meiner Liste und einen kleinen Teil direkt in Coins anlegen und dann mal sehen was da raus kommt.
LG Claudia
Arne von getgolden.de meint
Hi Claudia,
ich hab soeben die Auszahlung erhalten und es hier im Artikel ergänzt.
Ich wünsche Dir viel Glück!
Arne